TRIGGERWARNUNG: Dein Tier ist nicht dein Kind - Ein Gespräch unter Tierkommunikatorinnen.

Shownotes

Monique & ich unterhalten uns in dieser Folge darüber, warum es so wichtig ist, Sprache bewusst einzusetzen. & warum wir es nicht als richtig empfinden, sich als "Mama von seinem Tier" zu bezeichnen. Wir erläutern in dieser Folge genau warum das so ist/ wir das so sehen & zwar aus verschiedensten Blickwinkeln, aus unserer eigenen Erfahrung, aus wissenschaftlicher & psychologischer Sicht.

WARNING: Könnte triggern.

Monique auf Instagram

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00:00:00: Heute gibt es ein richtig cooles Gespräch im Podcast.

00:00:04: Ich habe die Monik eingeladen zu einem Thema, das eigentlich sehr seiner Kreise zieht vor allem auch in der Tierkommunikationsszene nämlich dein Tier ist nicht dein Kind und wir haben ein bisschen zerlegt auf psychologischer Ebene, auf menschlicher Ebene philosophischer Ebene,

00:00:28: warum

00:00:29: wir unsere Kinder nicht wie unsere Tiere behandeln sollten und warum das auch nicht gleichzusetzen ist.

00:00:39: Ohne dass wir jemanden angreifen wollen ohne dass wir die Welt erklären wollen aber schon mit dem Fokus darüber Vielleicht für sich zu reflektieren, wie nutze ich meine Worte?

00:00:58: Wie hand habe ich die Beziehung zu meinem Tier?

00:01:02: und vor allem auch möchte mein Tier überhaupt wie ein Baby bezeichnet werden oder ein Kind

00:01:09: sein.

00:01:10: Also lasche der Folge!

00:01:13: Und wenn du der Monique gerne folgen möchtest, sie ist auch Tierkommunikatorin hat die Ausbildung bei mir gemacht.

00:01:21: Dann findest Du ihre Instagram-Kontaktdaten in den Show nutzt!

00:01:28: Ich wünschte jetzt ganz viel Spaß mit der Folge!

00:01:31: wird vielleicht ein bisschen triggern, ist auch okay.

00:01:35: Schick mir gerne über Instagram oder Mail was die Folge mit dir gemacht hat ob es vielleicht ein paar Ah-Momente gegeben hat ob für dich das Thema noch gar nicht so präsent war sagen wir gerne deines Sicht der Dinge.

00:01:48: ich freue mich wenn du's teilst.

00:01:50: und ja jetzt ganz viel Spaß mit der Folge!

00:02:13: Hallo und herzlich willkommen zum Cosmic Whisperer Podcast.

00:02:17: Ich habe heute die Monik eingeladen zum Gespräch und wir wollen uns darüber unterhalten, ein Thema das vielleicht viele triggern wird oder zum Nachdenken anregt.

00:02:30: Und über unsere Wortwahl nachzudenken anregt weil wir möchten heute darüber sprechen warum Nicht finden, dass Tiere mit Kindern verglichen werden sollen und warum du nicht die Mama von deinem Tier bist.

00:02:51: Liebe Monique, herzlich willkommen!

00:02:53: Ich möchte noch ganz kurz anfügen.

00:02:55: Die Monique ist Tierkommunikatorin und hat die Cosmic Whisperer Academy bald abgeschlossen.

00:03:02: Und ich schätze dich sehr – ich schätze auch den Wirken in der Tierkombination sehr – gerade aus unserem aus unserem Verständnis auch, was Tierkommunikation ist.

00:03:16: Was uns Tierkommenikation vielleicht auch gelehrt hat?

00:03:19: Was Tiere sind nämlich die.

00:03:22: also Tiere stehen auf jeden Fall nicht unter dem Menschen.

00:03:26: das wollen wir damit überhaupt nichts sagen wenn wir sagen sie sind nicht unsere Kinder aber aus der Sicht einer Tier- kommunikatoren einfach noch mal erklärt bzw darüber gesprochen warum Tiere nicht mit menschlichen Kindern vergleichbar sind.

00:03:49: Herzlich willkommen, liebe Monique!

00:03:50: Magst du dich noch kurz vorstellen oder steig mal gleich in das Thema ein?

00:03:55: Ja, dankeschön einmal für die Einladung und diese bezaubernde Einführung.

00:04:01: Und ich will gleich das Aufschneiden was Du gesagt hast weil Du hast gesagt es geht nicht darum dass das Tier unter dem Menschen steht wenn wir es nicht als Kind bezeichnen.

00:04:12: Und es geht voll nicht darum.

00:04:14: Denn gerade in dem Moment, wenn wir das Tier als Kind bezeichnen, setzen wir es eine gewisse Stufe herab!

00:04:23: Es ist einfach in der sprachlichen Formulierung so und in dem moment wo wir das tier jetzt eigenständiges Wesen ansehen, als dass was es wirklich ist und als das was sich in den Tierkommunikationen uns auch zeigt sehen wir gar nicht unter uns, sondern viel mehr auf einer Augenhöhe.

00:04:44: Und das ist glaube ich auch was so wichtig ist zu sagen wir wollen ja gar keinen angreifen oder uns negativ zu einem gewissen Punkt äußern.

00:04:54: es geht eher um bewusst sein schaffen als um mit dem Finger auf irgend jemanden zeigen und zu sagen du machst das falsch.

00:05:02: Das ist ja gar nicht die Intention.

00:05:04: Die Intention ist ja vielmehr zum Nachdenken anzuregen Und die Tierkommunikation ist mein Auslöser gewesen, um zum Nachdenken anzuregen.

00:05:14: Denn ich habe ja selbst auch geteilt.

00:05:16: Cleo war immer mein Baby!

00:05:18: Mein Cleo-Baby hab' ich immer zu ihr gesehen und irgendwann hätte ich mir gedacht... Nee.

00:05:24: Nee gar nicht.

00:05:27: Und habt das gestrichen?

00:05:28: Weil es sich einfach nicht stimmig anfühlt mit dem Wissen was man jetzt als Tierkombonikatorin hat.

00:05:35: Ja absolut.

00:05:36: Und da kann ich gleich ... Kann ich gleich einwerfen.

00:05:40: Die Lola, meine Katze ist zum Beispiel auch alles andere als mein Baby und die würde mich niemals als Mama bezeichnen weil die Lola ist so eine eigenständige Person wirklich?

00:05:51: Also das

00:05:52: stimmt!

00:05:53: Wirklich eine ganz krasse Katze.

00:05:57: Das ist wie so einer Königin, wie von einem, keine Ahnung... Wie von einem Königreich entsprungen Und die hat wirklich absolut gar nichts mit einem Kind zu tun.

00:06:10: Also, sie steht in ihrer eigenen Kraft und Macht vor allem.

00:06:18: Wenn ich als Mama oder Tierhalterin mir das anschaue – es gehören natürlich alle zu meiner Familie aber Meine Kinder, ich habe es vorher eh schon so schön gesagt wie wir uns vorher noch unterhalten haben.

00:06:31: Meine Kinder strapazieren meinen Nervensystem sehr oft.

00:06:37: Sorry, not sorry.

00:06:41: Das

00:06:41: muss man einfach als Mutter sagen können.

00:06:44: vor allem meine pupatierenden Kinder reizen mein Nervensystem massiv aus überspannen meinen Nerven und meine Tiere sind diejenigen die mich dann wieder runterholen wo ich einfach bin und sein kann.

00:06:58: Und ich finde eben, dass auch in der Sprache dieser Unterschied mein Kind, mein Tier, meine Tiere sind wie meine Partnerinnen.

00:07:08: mit denen muss ich nicht vorleben, weil sie nicht verschiedene menschliche Werte oder so sondern die haben ganz andere Bedürfnisse, die wollen Die jammern mich nicht ständig an, was sie nicht alles brauchen.

00:07:24: Außer Fressen vielleicht?

00:07:26: Genau vor allem die Katzen.

00:07:28: Immer am Tag mindestens wird Verhungert!

00:07:32: Aber es ist halt wirklich etwas ganz anderes... Und ich finde halt in letzter Zeit so ganz massiv auch in der Tierkommunikationsszene kommt einfach dieses Thema.

00:07:43: Ich bin die Mama von meinem Tier oder Dogmarm, oder Catmarm oder so.

00:07:47: ja das kommt einfach so

00:07:49: ganz

00:07:49: stark präsent raus und ich find wir müssen da jetzt einfach mal drüber sprechen dass es nicht so ist.

00:07:59: vielleicht ist es gar nicht so im Bewusstsein was das eigentlich bedeutet die Sprache macht.

00:08:08: Voll!

00:08:10: Also ich meine, das erlebt man ja auch im Alltag ganz oft.

00:08:13: also die Menschen, die sich so sehr versperren davor zum Beispiel zu gendern.

00:08:19: Das ist ja auch eine Entwicklung der Sprache, die einfach stattfindet wo sich keiner einen abricht, wo es keinem weh tut einfach auf sein Gegenüber respektvoll einzugehen.

00:08:30: und hier das ist so die sehr abgeschwächte Version Wessen finde ich also?

00:08:35: das Grundproblem ist meiner Meinung nach, dass Mensch dazu neigt sich in eine Rolle zu setzen.

00:08:44: In der er über sie übergeordnet ist.

00:08:47: und seh ich dieses Ich entscheide selber was ich mache mit dieses wockige Nö.

00:08:54: Ich mach es aber nicht weil wir haben das sonst schon immer so gemacht und da sind wir wieder da.

00:09:00: Politiker sind diejenigen, die uns sagen wir müssen gendern.

00:09:03: Aber ich finde Gendern auch in dem Kontext wirklich wertvoll.

00:09:07: Danke Monique für das Einbringen!

00:09:09: Weil meine Kinder zum Beispiel ja die lernen von vornherein dass das geschändert wird.

00:09:15: also wirklich mein Sohn, mein Fünfjähriger macht manchmal Aussagen wo ich wirklich lachen muss.

00:09:23: Also der gendert einfach von sich aus und Frauen gehören in die Sprache integri... Integriert.

00:09:29: Egal, welche Partei sagt Esquert integriert oder Esquart nicht integrieren?

00:09:35: Ich finde das ist schon Respektfrage und Menschen zu Frauen vor allem auch.

00:09:42: Ja absolut, ich könnte mich auch stunden!

00:09:46: Darüber aufregen, aber warum es anderen so schwer fällt.

00:09:51: Also was ist dein Problem?

00:09:53: Einmal kurz die Komfortzone zu verlassen, deinen Blick zu öffnen und zu checken.

00:09:58: Oh ja!

00:09:58: Das tut hier gar nicht weh.

00:10:00: Ganz genau

00:10:01: oder wir werden uns halt einfach von vornherein dagegen.

00:10:04: Wir fühlen uns angegriffen in unser Mensch sein und versperren uns komplett.

00:10:10: Genau im unserem Ego.

00:10:12: Und es gibt tatsächlich auch ein psychologisches Phänomen, das heißt egozentrischer Bias.

00:10:21: Also so nennt man das in der Wissenschaft und das heißt dass die eigene Innenperspektive, die wir alle in uns tragen, unsere Meinung, unsere Sichtweisen, unsere Prägung oftmals grundsätzlich übergewichtet werden.

00:10:38: Dass Mensch sich oftmals Grundsätzlich besonders wichtig fühlt.

00:10:45: Nämlich so wichtig, dass es eine extra eigene Bezeichnung dafür gibt und geschwarte in unserer Bubble auch, in der Spiribubble ist das ein Riesenthema.

00:10:57: also Ego ich merke das ja auch in den Läden.

00:11:02: Es ist einfach wirklich ein riesiges Thema Und wir selbst nehmen uns oft so wichtig dass die externen Bedeutungssysteme, nämlich zum Beispiel das bedeutet das Wort Baby.

00:11:16: Was macht es semantisch?

00:11:18: Und sowas, dass sie einfach komplett entwertet werden, weil ich mich selbst für so wichtig halte, dass ich schon weiß was ich tue und dass mir das auch niemand anders sagen muss.

00:11:28: So ungefähr!

00:11:31: Ja und jetzt lasst uns mal zum Wort Baby kommen.

00:11:34: also wenn wir jetzt am Babys denken dann denken wir an kleine... Tiere, kleine Kinder.

00:11:42: Also ja an gerade geborene oder geschlüpfte Lebewesen die absolut hilflos sind und Also uns brauchen, vor allem Mütter die sie dann füttern.

00:12:00: Die sie dann stillen und so weiter ja?

00:12:02: Und natürlich jetzt in den Kontext gesetzt... Natürlich unsere Tiere sind auf uns eingewiesen weil sie leben mit uns.

00:12:10: Wir sind diejenigen die sie füttern.

00:12:11: wir sind diejenigen ihnen den Raum halten!

00:12:14: Wir sind derjenige auf diese eingewiesen sind.

00:12:17: das ist absolut klar.

00:12:19: aber es sind keine hilflosen Hilflosen Babys, die man in Tragetüchern tragt und die die ganze Zeit deine Körperwärme brauchen.

00:12:31: Sondern sie sind eigenständige Wesen, die selbst eine Mama haben, die sie mal vielleicht gefüttert hat oder gestillt hat.

00:12:39: und alleine von dem her, wenn ich bedenke meine Kinder sind neun Monate in mir gewachsen.

00:12:46: Ich habe sie geboren, ich hab sie gestillt, ich hatte sie im Tragetuch, ich habe sie in meiner Verantwortung und jetzt zum Tier gesetzt?

00:12:56: Ich habe das nicht geboren!

00:12:58: Ich habe mich dafür entschieden, ich übernehme die Verantwortung, ich halte meinem Tier den Raum aber ich lasse ihm auch den Raum um... ist selbst zu sein.

00:13:11: Und jetzt möchte ich noch was einbringen, beispielsweise wir haben ja unseren Hund vor eineinhalb Jahren beim Sterben begleitet, also wirklich diesen Sterbeprozess und jeder Tierhalter weiß das früher oder später dieser Moment kommen wird indem wir unsere Tiere verabschieden müssen.

00:13:30: Jeder darf sich dann damit auseinandersetzen auf seine Art und Weise darf sich mit dem Tod auseinandersetzen, mit dem Loslassen.

00:13:39: Aber unsere Kinder begleiten wir im Normalfall nicht beim Sterben.

00:13:44: Da müssen wir nicht entscheiden ob sie alternassiert werden oder ob sie von selbst sterben dürfen sondern unsere Kinder, unsere menschlichen Kinder sind ja einfach alleine von dem her etwas ganz... anderes als unsere Tiere.

00:14:02: Die Verantwortung als Mama ist eine ganz andere als die, als Tierheiterin.

00:14:07: also ich kann das einfach überhaupt nicht vergleichen und deshalb finde es noch umso schräger dass man das überhaupt vergleiche kann.

00:14:18: aber vielleicht eben fehlt er auch oder fehlt ja vielleicht ist da einfach nicht dieses Bewusstsein da.

00:14:25: Darf unser Gespräch dazu heute andregen, da wirklich ein bisschen dieses Bewusstsein zu schaffen?

00:14:33: Ja ich hoffe doch.

00:14:36: Also du hast halt voll recht!

00:14:37: Ich habe keine Kinder und kann das so jetzt nicht beeinflussen.

00:14:42: Das kann aus meiner hinterlosen Perspektive dazu nichts sagen außer dass sich das nach verbinden kann.

00:14:50: für mich auch wahrscheinlich in der Mutterposition noch mal so viel deutlicher wäre, warum unsere Tiere nicht unsere Babys sind.

00:14:57: Und das ist vielleicht doch einmal wichtig zu sagen du hattest es auch schon angerissen vorhin natürlich ist das unsere Familie und natürlich sollen die Tiere unsere Familie sein und natürlich soll sie so nah an uns heranrücken dass wir sie als Familienmitglieder sehen.

00:15:15: aber am Ende des Tages ob liegt es nur uns?

00:15:19: In welche Rolle in unserer Familie wird sie stecken?

00:15:22: Stecken wir sie in die Rolle eines Babys oder stecken wir Sie, oder eines Kindes.

00:15:27: Oder stecken wie sie in der Rolle eines Familienmitglieds auf Augenhöhe.

00:15:33: So das ist einfach der kleine, feine Unterschied meiner Meinung

00:15:38: nach.

00:15:41: Absolut!

00:15:43: Ich weiß du hast ein bisschen recherchiert Monique... Ja Möchtest du vielleicht gleich einmal erzählen, warum manche oder wie das psychologisch jetzt der Hintergrund ist?

00:15:56: Warum vielleicht das Kind als... Oder dass das Tier als Kind gesehen wird.

00:16:02: Weil das Kind sehen wir halt dann auch nicht als Tier.

00:16:05: Weißt du also?

00:16:07: Ja voll!

00:16:08: Ein lustiger Versprechen aber ist ja auch wirklich...

00:16:11: Aber du hast recht genau ich habe vielleicht um Kontext zu geben Studierte Förderpädagogin, ich habe im Nebenfach Psychologie studiert.

00:16:19: Insbesondere Sozialpsychologie und hab mich gefragt wie kommt Mensch dazu sein Tier als Kind zu bezeichnen?

00:16:31: Gefühlt gibt es ja auch nur die zwei Lager also jetzt mal ganz übertriebenen Sinne.

00:16:36: Die sagen das

00:16:37: ist doch nur ein Tier

00:16:38: Und die sagen dass das mein Baby

00:16:41: Ja stimmt

00:16:43: irgendwie kann wir jetzt gerade so.

00:16:45: Naja, ich habe mir zwei spannende Theorien angeguckt und die eine ist dass man sein Haustier als sogenanntes surrogates Kind sehen kann.

00:16:58: Und das bedeutet, dass Haustiere nimmt quasi eine Art Stellvertreterrolle rein für die älterliche Bindung.

00:17:10: Also Bindung passiert normalerweise zwischen einem Baby, menschlicher tierischer Natur ist dabei total unerheblich.

00:17:19: Also ich habe auch herausgefunden dass Tiere untereinander die gleichen Bindungsbedürfnisse äußern wie Menschen und das es ähnliche Bindungstile gibt, die beim Menschen eben abhängig davon die Beziehung zwischen Mutter- und Baby ist.

00:17:41: Diverse Bindungsdiele, das ist die sichere Bindung.

00:17:44: Die unsichervermeidende Bindung, die desorganisierte Bindung heißt sie glaube ich mit Kalle nicht sicher.

00:17:52: Die meist aus Trauma heraus passiert.

00:17:55: und dann gibt es noch die... ja wie andere.

00:18:03: Mein Studium ist auch schon bisschen her!

00:18:05: Ja, ist man aber auf jeden Fall auch ein Begriff das mit der sicherem Bindung und so weiter.

00:18:10: Und natürlich dann eben dieses in weiterer Folge als erwachsener Mensch wie... Wie ist es

00:18:20: überhaupt?

00:18:21: Es entscheidet so ein bisschen, wie gut bin ich darin beziehung zu führen oder vielleicht nicht so gut.

00:18:29: Der kann ich nicht vertrauen, habe ich Trennungsängste und ziehe mich deshalb immer gleich aus einer Beziehung

00:18:34: zurück.".

00:18:34: Und sowas also entscheidet es ein bisschen wie wir unsere Beziehungen führen?

00:18:39: Natürlich können wir uns davon lösen von diesen Moos, denn das ist jetzt nichts was in Stein gemeißelt ist aber genau!

00:18:46: Also Bindung gibt quasi den Weg mit dafür, wie ich mit anderen umgehe Genau.

00:18:58: Und wenn wir zurück zum surrogatem Kind kommen, dem liegt die Bindungstheorie nach Bobby zugrunde und ich habe es gerade schon gesagt ja unterscheidet eben verschiedene Bindungstypen und man kann sagen grundsätzlich strebt Mensch und Tier eine sichere Bindung an.

00:19:17: Denn wer aber unser Tier als surrogates Kind bezeichnen, rutschen wir ganz automatisch in eine übergeordnete Rolle.

00:19:29: Wir greifen ganz unbewusst die von uns internalisierten, von unseren Eltern mitgegebenen Bindungschemata auf.

00:19:39: Das heißt natürlich binden wir unsere Tiere emotional ein.

00:19:43: Natürlich gehören sie dann zur Familie und haben ganz besonders hohen Stellenwert aber wir sprechen ihnen auch Eigenschaften zu, die sie nicht verdienen nämlich Pängigkeit, Hilflosigkeit.

00:20:00: Und das ist halt einfach nicht der Fall!

00:20:05: Unsere Tiere sind nicht hilflos, unsere Tiere sind im Überleben komplett abhängig von uns und die Annahme ist dahingehend auch dass Menschen, die ihre Kinder, ihre Tiere als Kinder bezeichnen haben wir den Versprecher wieder?

00:20:28: dass man annehmen könnte und ich sage, könnte damit sich niemand angegriffen fühlt.

00:20:34: Denn es geht hier wirklich einfach nur darum mal zu schauen woher kann das kommen?

00:20:39: Und nicht zu sagen du bezeichnest dein Tier als Kind Du hast keine gute äterliche Bindung.

00:20:44: Das ist nicht was ich sagen will.

00:20:46: Ich will sagen Menschen die dazu neigen ihr Tier Damit ja auch irgendwie zu vermenschlichen und in diese Babyrolle zu packen haben oftmals unerfüllte Bindungsbedürfnisse in ihrer Kindheit erlebt.

00:21:03: Und versuchen diese jetzt mit ihrem Tier auszuleben, wundere ich.

00:21:09: einmal sagen Ich verstehe das!

00:21:12: Ja also ich verstehe dass Bedürfnis nach sicherer Bindung und in dem Kontext verstehe auch den Menschen der denkt sein Tier ist der richtige Ort für eine sichere Bindung.

00:21:26: Denn die Bindungen, die wir zu unsentieren haben sind ganz besonders.

00:21:30: Die sind besonders warm, besonders schön, besonders tiefgehend...

00:21:36: Aber so wie mit deinem Baby und einem menschlichen?

00:21:40: Ja ja schon!

00:21:42: Das ist halt so kompliziert weil ich verstehe das Bedürfnis sehr.

00:21:53: Und trotzdem Ist mein Tier nicht der Ort, wo du unerfüllte Bedürfnisse einfach dir holen kannst?

00:22:03: Ja.

00:22:05: So...

00:22:06: Ich möchte zu jetzt auch noch was einwerfen, was mir während du gesprochen hast vollkommen ist.

00:22:11: Nämlich dieses Helikoptern.

00:22:13: Also dieses Helicoptermarm sein.

00:22:16: so oh Gott!

00:22:16: Mein Kind darf nicht da und nicht dort und überhaupt und sowieso.

00:22:19: das heigt dich sowieso schwer aus ja aber dann also bei den menschlichen menschlichen Kindern.

00:22:29: Aber dann gibt es halt auch die Haustierhalter, die projizieren dieses Helikoptern, was sie eigentlich auf ihre menschliche Kinder projiziert werden – auf ihre Tiere.

00:22:40: und das ist etwas, das sehe ich nicht selten oder das fühle ich auch nicht selte.

00:22:44: Das ist etwas wie man möchte die Kontrolle darüber haben, Gesamte Kontrolle will man zu sich haben und lässt dem Tier dadurch gar nicht den Freiraum, den es eigentlich verdient.

00:23:04: Ich sehe das voll oft bei Katzenhaltern wo eigentlich ein Ausgang recht sicher wäre aber sie sperren ihre Katzen ein einfach aus dem Bedürfnis dass Sie die Kontrolle darüber haben.

00:23:16: Das ist für mich so.

00:23:17: dieses Helikopter.

00:23:20: Natürlich muss man unterscheiden, okay ist das eine stark befahrene Straßener dann muss ich meine Tiere einsparen.

00:23:25: Überhaupt gar keine Frage ja aber manche sperren ja ihre Katzen ein obwohl draußen überhaupt kein Thema ist und ich beispielsweise ich liebe dass das meine Katzen sind.

00:23:38: Ich vertraue Ihnen und ich weiß, es ist auch schon eine Katze von mir zusammengeführt worden.

00:23:44: Es sind schon Katzen verschwunden

00:23:45: usw.,

00:23:46: das waren all das Thematiken die musste ich mir anschauen damit ich einfach wieder ins Vertrauen komme dass meine Katzen trotzdem raus dürfen weil ich sehe mich nicht in der Lage dazu dass ich meinen Katzen abspreche in Freiheit leben zu dürfen und von sich aus wieder zurückkommen zu dürfen.

00:24:03: wo ich jetzt auch sagen möchte Die Tierkommunikation ist einfach dieses achtsame Bindeglied zwischen mir und meinen Katzen, dass sie einfach immer wissen je.

00:24:14: Ich kann wieder zurückkommen, ich bin erwünscht, ich weiß wo ich hingehör aber ich darf mich auch entfernen!

00:24:21: Ich darf auch meine eigenen Wege gehen, ich darf mein eigenes Leben leben.

00:24:28: Und je mehr das Tier ja auch das Vertrauen des Menschen dazu spürt, desto eher ist es ja auch bereit zu explorieren rauszugehen sich umzugucken und dass auch zu genießen ohne Angst.

00:24:37: Und genau hier sind wir wieder beim Thema Bindung am Ende des Tages.

00:24:41: Ich liebe Bindung weil du gefühlt alles damit erklären kannst wie Du gebunden wirst und wenn wir wieder von der sicheren Bindung ausgehen die du im Prinzip zu deinen Katzen hast.

00:24:52: ich habe recherchiert man kann auch die Bindungstypen zwischen Mensch und Tier erkennen.

00:25:00: Also es ist jetzt nicht nur innerhalb der Gruppe Mensch, innerhalb der Kratze oder innerhalb der gruppe Hund sondern auch genauso vom Mensch auf das Tier.

00:25:09: Das fand ich wahnsinnig spannend!

00:25:11: Und gewissermaßen stützt das auch so ein bisschen diese Theorie dass man das Tier als Baby bezeichnen dürfte weil Bindung in diesem Stil ja eigentlich zwischen einem Baby- und einer Bezugsperson stattfindet kann ich auch einen spannenden Aspekt, aber was ich eigentlich sagen will ist Kontrolle hemmt eine sichere Bindung.

00:25:32: Das Gefühl alles kontrollieren zu wollen das Gefühl Ich brauche das für Sicherheit ist einmal ein Hinweis darauf dass man vielleicht nicht sicher gebunden war Denn eine eine sicheren Bindung gibt uns genau das mit.

00:25:49: wir wollen uns umsehen in der Welt Wir wollen etwas erleben Wir wollen schauen, was die Welt für uns offen hält.

00:25:58: Und wenn unsere Mutter zum Beispiel ein Helikopter war oder ist... Dann traust du dich nicht frei nach draußen zu gehen, dich der Welt zu öffnen und zu sagen, guck mal hier bin ich!

00:26:11: Was hältst du eigentlich für mich bereit?

00:26:14: Denn dann hält der Helikoper für dich bereit, was es bereit zu halten gilt.

00:26:18: Du traust dich gar nicht aus deiner Komfortzone raus wie ich so richtig für die Welt zu öffnen, weil du so viel Kontrolle mitbekommen hast.

00:26:27: und gerade unsere Tiere, die soviel spüren von uns.

00:26:33: Die uns ja auch wunderbar spiegeln können was sie von uns spülen.

00:26:41: Wir spüllen natürlich zutiefst unsere Ängste!

00:26:44: Und wenn wir eben nicht vertrauen... ...und wenn wir die ganze Zeit denken Scheiße, scheiße, hoffentlich kommt die Katze wieder zurück.

00:26:51: Naja das löst ja auch etwas in dem Tier aus Die Erwartung der Erwartungen des Menschen auch zu folgen.

00:27:02: Das heißt, ich gehe nicht so weit weg und mache keine gefährlichen Sachen in diese

00:27:08: Richtung.".

00:27:11: Und ich hatte da nicht ein Gespräch mit einer Katze die gesagt hat, ich mag nichts rückkommen weil ich wäre so eingeengt von... meinen Menschen.

00:27:20: Und da ist vielleicht dann eben auch diese Fehlinterpretation, meine Tiere sind ein Ersatz für meine Kinder die Kontrolle zu haben.

00:27:29: ich möchte über jemand anderen bestimmen können Ich möchte bestimmen wie handelt der sein Leben?

00:27:40: und eben ja weiterhin bleibt es eigentlich ein spannendes Thema.

00:27:53: Und trotzdem, auch wenn viele Parallelen da sind weil wir einfach in der Verantwortung sind für unsere Tiere und ich jetzt auch viele Paralleeln wie du so gesprochen hast zu meiner Rolle als Mutter aber auch zu meiner Role als Tierhalterin sehe beispielsweise meine Kinder.

00:28:18: Die dürfen ihre Sachen machen.

00:28:20: Die dürfen ihren Weg gehen, bis zu einem gewissen Grad natürlich.

00:28:24: Wenn ich weiß okay sie nügen mich an dann finde ich es nicht mehr so cool oder sie machen irgendwelche wirklich Sachen die aus dem Rahmen fallen.

00:28:31: aber grundsätzlich bin ich auch meinen Kindern gegenüber im Vertrauen weil ich find dass Sie Ihre eigenen Erfahrungen machen sollen und genauso ist das mit Katzen.

00:28:40: Allerdings finde ich persönlich dass das wieder mit Katzern anders ist als mit meinem Hund damals

00:28:47: gewesen.

00:28:48: den habe ich irgendwie mehr unter Kontrolle halten müssen, weil der wäre weggelaufen hätte.

00:28:55: Irgendwenn gebissen beispielsweise, er wär in ein Autogramm.

00:28:58: Also ich finde da sind schon auch noch mal vielleicht ein bisschen Unterschiede in Hundkatzenpferd.

00:29:06: also

00:29:08: ja voll das habe ich mir auch gedacht.

00:29:10: also dass innerhalb der Haustiergruppen sag' ich mal da schon noch mal eine Differenzierung stattfinden sollte.

00:29:17: Also natürlich bleibt der Fakt, das Tier ist nicht unser Baby.

00:29:22: Trotzdem habe ich auch an Hunde gedacht und habe genau in den Bereich geguckt.

00:29:30: bei Katzen und Menschen hast du diese Bindung die ich gerade meinte, die zwischen Tier- und Menschstatt finden können deutlich geringer?

00:29:40: Bei Hunden und Menschen viel mehr.

00:29:45: Also, dass die Beispiele, die ich gelesen habe bezogen sich alle auf die Beziehung zwischen Mensch und

00:29:52: Hund.".

00:29:53: Und ... Ich hab keinen Hund!

00:29:55: Und ich hatte auch noch nie einen Hund.

00:29:56: Ich war immer mehr Typ Hatze, weil die so schön unabhängig sind, was für mich auch genau aus dem Grund, weil ich eine Begleiterin und ein Begleitere gesucht habe oder... Die beiden haben mich eher gesucht.

00:30:13: Die EO habe ich ja im Libanon auf der Straße gefunden, ganz herzgereißend...

00:30:20: Die Geschichte kehne ich gar nicht.

00:30:22: Wo ist jetzt mein anderes Mal?

00:30:23: Ja, die ist nämlich ganz schön lang.

00:30:27: Da gab es viele Wendungen innerhalb der Story und so weiter bis die EO dann am Ende bei uns in Deutschland gewesen.

00:30:34: Und das war ein riesiger Akt.

00:30:37: Ein sehr teurer Akt, muss ich sagen, aber another story!

00:30:43: Wo bauen wir denn?

00:30:47: Jedenfalls habe ich kein Hund.

00:30:49: Ich kann das nicht so richtig beurteilen oder meinen Senf dazugeben, weil mir einfach die Erfahrung fehlt bin aber auch der Meinung dass ein Hund ein höheres Verantwortungsgefühl mit sich bringt und ich glaube dass auch die Verantwortung für etwas tragen vielleicht damit zu tun hat schneller als Eltern unseres Hundes jetzt hier in dem Beispiel bezeichnen,

00:31:21: Fürsorge

00:31:22: und Verantwortung so tragen.

00:31:25: Absolut.

00:31:26: Und ich kann da gleich auch den Kontext setzen, meine Katzen zum Beispiel.

00:31:31: Wenn wir jetzt nach Kroatien auf Urlaub fahren dann sind unsere Katzen zu Hause.

00:31:34: die können durch die Katzenglappereien und raus.

00:31:37: Die werden gefüttert von unserer Nachbarin.

00:31:40: also da muss sich jetzt niemanden kontaktieren außer meiner Nachbarine dass sie sie füttern geht.

00:31:44: ja bei unserem Hund war das Murzt der Aufwand.

00:31:48: Wir mussten jemandem finden der ihn übernimmt.

00:31:51: dann musste erjenige ihn kennen haben, dann muss derjenige mit ihm bei sich nicht dreimal am Tag spazieren gehen oder rausgehen.

00:32:01: Also wir müssen den Hund hinbringen.

00:32:03: also es ist wirklich noch mal innerhalb der Tiergruppen eben eine ganz andere Verantwortung weil Hunde nochmal viel mehr auf uns angewiesen sind als Katzen auf uns eingewiesen sind.

00:32:17: Ja!

00:32:19: Kann es noch leichter vorkommen, dass mein Hund ist mein Baby?

00:32:25: Weil ich kümmere mich um ihn.

00:32:26: Ich trage die volle Verantwortung und wir nehmen uns beispielsweise gerade keinen Hund weil wir diese Verantwortung in dem Ausmaß einfach momentan nicht übernehmen wollen und das nicht jetzt grad als Priorität in unserem Leben sind, weil wir so viele andere Verantwortungen haben.

00:32:43: Aber da vielleicht auch nochmal dieses Dog-Marm ist vielleicht auch noch mal anders als dieses Kett-Marm.

00:32:56: Ja, voll!

00:32:58: Also das muss ich auch sagen... Das war so ein Erkenntnismoment wo ich mir dann zwischendurch dachte in einer Recherche, hm, ja gartet also verstehe schon wie du dazu kommst und nicht du aber wie Mensch dazukommt beim Hund nochmal mehr die Bezeichnung zu haben.

00:33:18: und es ist ja generell so, ich versteh's ja grundsätzlich.

00:33:22: Weil du das Tier in deinem Familie integrieren willst... Baby sagt sich leichter!

00:33:27: Du kannst ja nicht sagen, dass meine Tante oder?

00:33:36: Oder Schwester oder sowas.

00:33:37: Das ist alles so was wo du denkst.

00:33:42: Baby oder Kind ist halt das naheliegendste Ich versteh's.

00:33:49: Und trotzdem ist es meiner Meinung nach einfach nicht richtig,

00:33:55: weil

00:33:55: Worte Dinge transportieren und ob wir das wollen oder ob wir dass nicht wollen total legal ist passiert trotzdem.

00:34:02: Es gibt ein Sender- und Empfängermodell und alles was ich auslände kommt schon beim Empfänger an.

00:34:11: aber auf dem Weg entscheidet sich in welcher Weise Wie es beim Empfänger ankommt, ist letztlich geprägt von... eine Ahnung.

00:34:22: Das ist jetzt ne Vermutung von mir, das nicht wissenschaftliche Gehalt voll der Prägung des Menschen, der der Empfanger isst.

00:34:31: Also wie ist er sozialisiert?

00:34:33: Wie verwendet der Sprache?

00:34:35: Wie ist der Kontext um den Menschen herum?

00:34:38: Es gibt so viele Faktoren die meiner Meinung nach und hier schon auch der Wissenschaft nach beeinflussen wie Worte transportiert werden und interpretiert werden.

00:34:53: Und deshalb darf man sich dann auch schon mal nicht im Ego gekränkt fühlen, sondern dahin blicken und reflektieren und sagen ja stimmt baby transportiert war es das will ich gar nicht sagen dass ist gar nicht der Begriff den ich suche.

00:35:13: jetzt zum Beispiel meinen Partner gesagt Dennis wenn du Baby hörst Woran denkst du?

00:35:22: Wir sind Kinder los, ja das muss ich jetzt noch mal dazu sagen.

00:35:32: Ich

00:35:34: habe ein Zitat aufgeschrieben ist das ein kleines unfähiges und fertiges Ding.

00:35:44: Wir sind beide Pädagogen weil genau das ist es halt.

00:35:52: Ich habe extra jemanden gefragt, der jetzt nicht du oder ich.

00:35:56: Eigentlich hab' ich meine Schwester auch noch gefragt über dir so viel zu tun.

00:35:59: Die hat nicht geschafft mir das rüberzusenden.

00:36:03: Ich denke sie hat es vergessen und ist auch fein damit ich eine kleine repräsentative Gruppe hier mitbringen kann.

00:36:10: Wo wir einfach mal gucken

00:36:12: was löst

00:36:13: denn Baby in uns aus?

00:36:14: Hilflosigkeit!

00:36:16: Voll!

00:36:17: Pänglichkeit!

00:36:18: Jaa!

00:36:20: Unfähigkeit, das war ja sein Wort und er hat das ganz neutral gemeint.

00:36:25: Nicht jetzt werden du nichts könntes Baby darum gehst sondern halt einfach im Sinne von Ja unfähig zu sprechen zu laufen also dass die Basics des Lebens erst gelernt werden müssen Und dann einfach davon auszugehen.

00:36:45: naja ich kann das so sagen weil Ich habe das schon immer so gemacht Und wir machen das halt einfach so, ohne einmal kurz nach innen zu blicken und zu überprüfen.

00:36:56: A.)

00:36:57: Warum fühle ich mich denn so angegriffen?

00:36:59: Wenn jemand sagt... Ja genau!

00:37:05: Das haben wir ja auch gemacht.

00:37:07: Wir haben geschaut warum fühlen wir uns so getriggert davon wenn Leute sagen dass Tierstars Kind und dann aber auch das einmal zu erkennen Und auch zu reflektieren, einfach mal drüber nachzudenken und zu überlegen.

00:37:21: Was bedeutet denn?

00:37:22: Ebi oder Kind!

00:37:24: Wie verwende ich das Wort eigentlich?

00:37:26: Dann sind wir wieder bei der Verwendung von Sprache.

00:37:30: Ich finde aber jetzt ist es noch einmal die Beleuchtung dahingehend zu geben was du jetzt sag.

00:37:43: mal jetzt banal gesagt dem Hund wird es egal sein, ob du ihn als Kind bezeichnest.

00:37:51: Aber für die Halterin macht einen Unterschied, ob ich den Hund jetzt als Baby betitel oder ist mein Kind?

00:38:01: Weil da ist er dann eigentlich.

00:38:03: geben wir das der Beziehung zum Tier nochmal eine ganz andere Richtung weil da machen wir uns ja auch von unserem Baby abhängig.

00:38:16: Also wenn ich dran denke, meine Babys zum Beispiel, die hast man nicht wegnehmen dürfen und da kurz in einen anderen Raum gehen können.

00:38:23: Sondern ich war wirklich... also meine Kinder waren so im ersten oder zweiten Jahr, die brauchst du nicht nehmen.

00:38:34: Du hast nicht mein Kind zum halten sondern das ist schön bei mir!

00:38:37: Also das ist auch schön.

00:38:38: Das gehört einfach zu den Grundfeindern einer sicheren Bindung.

00:38:42: jetzt mal so aus dieser Perspektive gesprochen, also das soll schon auch so wenn du das Bedürfnis hast die ganze Zeit dein Kind an andere abzugeben dann ist es ein bisschen komisch.

00:38:56: Ja ja sehe ich ganz genau so für mich war das was natürliches und als Mutter hast Du ja auch die Hormone

00:39:03: usw.,

00:39:04: also diese Hindungshormone Beim Tier, wenn du da was rein interpretierst vielleicht ja in das Tier was es nicht ist.

00:39:14: und ich habe mir gerade etwas eingefallen.

00:39:16: Ich habe nämlich mal ein Gespräch voriges Jahr mit einem Hund gehabt und der Hund hat gesagt also die Frage war warum bählst du so viel?

00:39:25: Also der hatte irgendwie immer so Alle am Bild, die reinkommen sind und wolltvolle Verantwortung übernehmen.

00:39:32: Und ja, er ist der Chef und so.

00:39:35: Weil meine Menschen sehen mich als Baby an und ich will zeigen dass ich kein Baby bin!

00:39:41: Ich bin ein eigenständiges Wesen... Also ich will gesehen werden, in dem wer ich bin und was ich bin.

00:39:50: Und will nicht als Baby hingestellt werden.

00:39:52: und deshalb muss ich mich halt natürlich umso lauter machen damit meine Menschen endlich erkennen hey der ist kein Baby sondern der kann Verantwortung übernehmen.

00:40:01: Eigentlich das beste Beispiel.

00:40:03: Ja voll!

00:40:06: Wie du gesagt hast es geht ja auch gar nicht darum jetzt um den Begriff von daßes dem Tier wehtut außer jetzt hier ne?

00:40:14: dem Hund.

00:40:15: jetzt an den Beispiel, aber da geht es ja auch nicht darum wie genau er genannt wird.

00:40:19: Also da geht's halt nicht drum ist das der Hund des Baby oder das Kind sondern es geht darum was Worte in uns auslösen und transportieren.

00:40:29: und hier sind wir bei meiner nächsten Theorie angekommen.

00:40:32: Mega Überleitung!

00:40:35: Und zwar ist das die symbolische Interaktionstheorie Und die Grundanahme dessen ist untersucht worden in der Sozialpsychologie und in der Soziologie.

00:40:46: Und besagt quasi unsere Sprache, konstruiert unsere Wirklichkeit.

00:40:51: Ja!

00:40:52: Das bedeutet wiederum bezeichnen wir unsere Tiere als Baby oder als unsere Kinder internalisieren wir also verinnerlichen wir eine asymmetrische Beziehung, in der das Tier Nicht mehr das Subjekt ist, das individuelle Subjekt.

00:41:10: Sondern ein Objekt der Fürsorge und asymetrische Beziehungen sind grundsätzlich normal also wasometrisch im Sinne von nicht so ganz auf Augenhöhe sag ich mal aber eben vor allem zwischen Eltern und Kindern.

00:41:30: Genau!

00:41:31: Und nicht zwischen Tieren und Menschen.

00:41:35: Also Treffen gelesen, sie sind grundsätzlich normal aber im Bestfall ohne die Verzerrung der Wirklichkeit des Gegenübers.

00:41:46: Und das fand ich sehr treffend!

00:41:48: Wir verzerren damit die Wirklichheit des Gegenüberes nämlich unseres Tieres indem wir es in so eine kleine süße Babyblase reinstecken Die Zentren bei uns aktiviert wie FürSorge und

00:42:01: Co.,

00:42:02: was die Bindung auch stärkt.

00:42:05: zum Tier dass wir das empfinden, aber auf einer Ebene die ich nicht in Ordnung finde.

00:42:13: Nämlich auf einer der asometrischen Ebene und das kann dann wiederum dazu kommen, dass wir unser Tier als ein weniger eigenständiges Subjekt ansehen Nicht als das Individuelle was es doch ist sondern als das in was wir's reinstecken nämlich dieses Zürsorge Baby.

00:42:37: Okay, ich sage jetzt was, das vielleicht manche triggend wird.

00:42:40: Aber für mich ist wenn ich sage okay, ich bin die Mama von meinem Tier oder mein Tier ist mein Kind dann ist es für mich auch Fehlinterpretation oder irgendwie sowas wie... Ich wäre gerne Mutter, weil ich möchte gerne die Fürsorge für jemanden übernehmen.

00:42:59: Aber ich bin es von meinem Tier nicht.

00:43:01: aber das... aber ich muss halt irgendwo das hinleiten und deshalb leite ich's zu meinem Tier!

00:43:08: Und das ist im Endeffekt nicht natürlich und auch in der Bindung oder Beziehung zwischen Mensch und Tier eigentlich nicht gesund.

00:43:22: Warum nicht?

00:43:22: Es kann tatsächlich sogar, wenn wir jetzt mal das so ein bisschen überspannen und übertreiben wollen als eine Form von symbolischer Gewalt ausgelegt werden.

00:43:37: Das ist ein riesengroßes Wort und ich meine es gar nicht so krass wie es klingt.

00:43:42: aber symbolische Gewalt ist halt auch, unbewusst rollen, fixieren und internalisieren.

00:43:51: Und projizieren nämlich dahin wo sie einfach nicht hin gehören!

00:43:56: Und bitte flip jetzt nicht aus.

00:43:59: wir sagen nicht du bist geweihtet dich zu deinem Tier.

00:44:04: darum geht es nicht.

00:44:08: Sondern wir wollen untersuchen was macht das?

00:44:11: Und in welche Richtung führt uns das?

00:44:14: wenn wir wirklich zerdenken Ist das okay?

00:44:19: Sein Tier als Kind zu bezeichnen.

00:44:22: Und wir sehen einfach, auch anhand dessen wie wir das jetzt ja ausklamüsern, dass Worte eben sehr viel mehr transportieren als das was wir sagen wollen.

00:44:33: Ja unsere Intention ist im besten Fall connectbar sage ich mal mit der Wirkung aber eben nur in bestem Fall.

00:44:43: Intention und Wirkung sind zwei komplett unterschiedliche Paar Schuhe, wie man so einfach nicht zusammenfassen kann.

00:44:52: Das ist mir zu leicht gedacht und das ist wieder auch ein Verantwortungsthema.

00:45:03: Wir hatten es ja vorhin schon kurz wenn du diese Bindungsbedürfnisse hast und dass es menschlich und verständlich, vor allem aus psychologischer Sicht, ist das das eine dein Tier zum Objekt deiner Bedürfnisse zu machen.

00:45:27: Das ist das andere und das ist, was mir sauer aufstößt dabei.

00:45:38: Ja sehr weltläufiges Thema und wie du sagst ich finde auch jeder darf das trotzdem noch für sich entscheiden.

00:45:48: aber ich wünsche mal da trotzdem ein bisschen mehr Bewusstsein und ein bisschen vor allem bewusst sein, darüber das Sprache sehr viel macht.

00:46:00: Sehr viel auch ausmacht und auf unsere Psyche wirkt.

00:46:04: Wir können jetzt nach tausend Podcast-Folgen damit ausführen mit dem Thema Sprache.

00:46:13: Dass Tiere keine Kinder ersetzen, dass Tiere nicht Kinder sind... Sondern Kinder ihrer Mütter vielleicht?

00:46:21: Ja, natürlich.

00:46:23: Aber Tiere sind unsere Familienmitglieder auf jeden Fall.

00:46:28: Tiere sind unsre Freunde und Tiere sind ... ja,

00:46:34: sind... Unsere Gefährten, ja!

00:46:37: Unsere Bügleiterinnen auf der gewissen Augenhöhe und nicht aus einer Fürsorgerolle heraus.

00:46:46: Genau.

00:46:50: Dann liebe Monique, bedanke ich mich für unser sehr tiefgründiges und mega spannendes Gespräch.

00:46:59: Ja auch danke!

00:47:01: Ich habe noch eine Abschlussfrage.

00:47:03: Yes, her damit.

00:47:20: Wenn Menschen ihre Partner, Babe oder Baby nennt.

00:47:27: Da hat sich in mir immer alles zusammengezogen und ich mir doch nur nett gemeint was denn mein Problem?

00:47:35: Ich habe es jetzt verstanden durch diese ganze Recherche hier.

00:47:38: Ich wollte aber wissen ist das bei dir auch so?

00:47:42: also ist das für dich etwas anderes vom Grundprinzip oder ist es für dich ähnlich bis das gleiche?

00:47:50: Ich sehe das auch so.

00:47:52: Also ich nenne meinen Mann nicht

00:47:53: Baby.

00:47:58: Super, das

00:47:58: ist gut!

00:47:59: Ich sage aber manchmal zu meinen Kindern wenn ich es ärgern will meine Babys und sie ärgert sich dann.

00:48:05: Das

00:48:05: sagt meine Mama auch manchmal zu mir.

00:48:09: Aber auch erst ab zwanzig.

00:48:15: Ja okay sehr gut bin ich gerullt.

00:48:18: Nein, das sehe ich auch so weil da haben wir ja wieder eigentlich vielleicht nicht bewusst.

00:48:23: Aber trotzdem dieses Ich will die Fürsorge für dich übernehmen

00:48:27: und Kontrolle

00:48:28: und die Kontrolle.

00:48:31: Also ich kann gleich sagen wenn ich an meiner Ehe mit meinem Mann denke Wir sind extrem respektvoll miteinander.

00:48:41: er nennt mich nicht Baby ich nenne ihn nicht baby

00:48:48: für die Abneigung, die ich in deinem Gesicht singe.

00:48:52: Nein das wäre für mich auch nicht richtig.

00:48:54: das Wort.

00:48:54: Nee!

00:48:56: Ist ja der Wachs von einer eigenständigen Mann.

00:48:58: Das ist mein Bibel.

00:49:03: Sehr schön.

00:49:03: Das sind halt einfach die gleiche Ebene wo wir auf unsere Sprache gucken dürfen.

00:49:10: Das hat sich so rauskristallisiert dass das ein Kursenname ist und vermutlich nutzen die meisten Menschen das auch als Kursename für ihre Tiere?

00:49:19: Ja.

00:49:20: Aber wie wir eben festgestellt haben hinter jedem Kosenamen, deckt eine Bedeutung von einem Wort ja also in eine tiefere Bedeitung die internalisiert ist und in uns allen was Ähnliches auslöst gemessen an meiner Einperson Studie.

00:49:41: Das

00:49:41: stimmt aber ich bin auch nicht ganz frei von dem?

00:49:44: weil Nein, ich habe mit der Lola ein Spiel am Laufen.

00:49:49: Ich sage zu ihr meine Maus und sie fährt das Volse geht dann voll ab.

00:49:54: Und wir sind halt dann irgendwie so auf einer spielerischen Ebene miteinander.

00:50:00: Aber das finde ich ist auch was anderes weil eine Maus- und eine Katze.

00:50:05: ja natürlich ist die Maus von der Körpergröße her kleiner...

00:50:08: ...und die Katze jagt sich.

00:50:09: aber das sag' ich manchmal absichtlich zu ihr damit ich hier verklickere!

00:50:13: Du brauchst keine Mäuse

00:50:14: v.a.,

00:50:14: denn du bist auch meiner Maus.

00:50:16: Ja, ich sag zu Cleo manchmal du kleine Hase.

00:50:20: Weil die Hasenfüße hinten dran an den Hinterläufen laufelt und natürlich haben wir alle Kursennamen für unsere Tiere und natürlich ist nicht jeder super durchdacht?

00:50:32: Nein!

00:50:34: Aber... Die Schublade ist auch ne andere.

00:50:38: Absolut.

00:50:43: Danke liebe Monique.

00:50:45: Danke auch.

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